Reisebericht Aspen - Mein Wintertraumurlaub in den USA

Zwischenstopp in Chicago

Bei der Anreise lege ich einen 3tägigen Stopp in Chicago, Illinios ein. Die "windy city" macht im März ihrem Namen alle Ehre; es ist windig und kalt, doch gut eingepackt im Schianorak erkunde ich die Stadt. Ein Bummel über die Magnificent Mile mit den vielen Geschäften, ein Spaziergang am menschenleeren Lake Michigan, ein toller Blick vom John Hancock Center, eine Segway Tour im Grant Park und Millennium Park - Chicago ist wirklich eine Reise wert! Einen Nachmittag verbringe ich in Oak Park und besuche das Hemingway Geburtshaus (mit Privatführung einer sehr netten älteren Dame) und besichtige die Häuser des Architekten Frank Lloyd Wright.

Anflug auf Aspen

Nun geht es  endlich weiter - ein toller Blick über die Rocky Mountains beim Anflug auf Aspen in den USA. Der Flughafen ist klein aber fein, und nach einer kurzen Fahrt mit dem Taxi erreiche ich mein Ziel, das Aspen Mountain Chalet. Ich bin positiv von meiner 3*-Unterkunft überrascht. Das Zimmer ist gemütlich eingerichtet, das Personal sehr freundlich, das Frühstück top, der beheizte Außenpool lädt zum Schwimmen ein und die Lage ist ein Hit. Die Gondelbahn von Aspen Mountain "Ajax" ist zu Fuß erreichbar, Restaurants und Geschäfte sind gleich in der Nähe und die Busstation für den kostenlosen Transfer nach Buttermilk, Snowmass oder Aspen Highlands ist auch nur einen "Schneeballwurf" entfernt. 

Die ersten Schwünge

Natürlich werden alle vier Schigebiete der Umgebung erkundet. Der erste Schitag ist in Buttermilk, einem nicht sehr anspruchsvollem Schigebiet und somit zum Einfahren und zur Akklimatisation (es geht über 3.000m hinauf) optimal. Hier zeigt sich gleich einmal, dass es in den USA kein Drängeln gibt. Die Schifahrer werden beim ersten Lift von einer resoluten Dame für den Lift eingeteilt und ruck zuck sitze ich auch schon am Sessellift. Bei den weiteren Liften funktioniert das Reissverschlusssystem wie von selbst und das ist wirklich angenehm!

Schweben auf der weißen Pracht

Einem wunderschönen Schitag folgen noch fünf weitere in den anderen drei Schigebieten. Das Wetter ist die ganze Woche über herrlich, meist schneit es in der Nacht und am nächsten Tag gibt es dann den perfekten Pulverschnee - ein wirklicher Traum in Weiß! Ich bekomme das Gefühl, auf der weißen Pracht zu schweben; so etwas habe ich noch nie erlebt. Die Organisation vor Ort ist bestens. In der Früh wird auf Tafeln verkündet, welche Pisten des Schigebietes präpariert wurde, und aufgrund der Größe des Gebietes bleiben weite Teile unberührt! Engagierte ältere Einheimische bieten kostenlos Schitouren an und stehen auch gerne bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Highland Bowl - das Muss für Tiefschneeliebhaber

Ein absolutes Highlight für Tiefschneeliebhaber ist die"Highland Bowl" in den Aspen Highlands. Mit einem Snowcat werden die Begeisterten nach oben transportiert, das letzte Stück (je nach Einstieg eine gute halbe Stunde) muss zu Fuß zurückgelegt werden. Es empfiehlt sich der Kauf eines "Skistrap", um die Schi am Rücken nach oben tragen zu können. Der schweisstreibende Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall, denn ich werde mit einer tollen Abfahrt belohnt (und so vergesse ich die Strapazen bis zum Einstieg und begebe mich gleich noch einmal nach oben).

Après Ski in Aspen

Après Ski wird in den USA zwar nicht so groß geschrieben wie bei uns, doch es gibt auch einige nette Bars die zum Chillen einladen. Eine Live-Band in Snowmass sorgt für tolle Stimmung und ich genieße meinen Platz im Liegestuhl in der Sonne. Meine Lieblingsbar wird die Venga Venga Cantina & Tequila Bar in Snowmass Village, die Nachos sind wirklich köstlich (der Tequila natürlich auch).

 Nach einer Woche Schivergnügen in den USA geht es leider wieder heimwärts. Es war traumhaft schön und ja, ich möchte unbedingt wiederkommmen!

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